Was bedeutet Insulinresistenz?

Ständige Fehl- und Überernährung lässt den Insulinspiegel im Blut ansteigen und macht die Zellen für Insulin unempfindlich.

Von Insulinresistenz spricht man, wenn durch permanent erhöhte Blutzuckerwerte die Bauchspeicheldrüse immer größere Mengen an Insulin produzieren muss, um doch noch Nährstoffe in die Zellen zu drücken. Durch die ständige Überfütterung der Zellen ziehen sich die Insulinrezeptoren in den Zellen zurück und es kommt zur Insulinresistenz. Die Folge ist ein permanent hoher Insulinspiegel, der einerseits den Aufbau neuer Fettdepots fördert, andererseits die Fettzellen verschließt und so das Abnehmen praktisch unmöglich macht.

Insulinresistenz bedeutet also, dass das vorhandene Insulin nicht wirksam ist. Die Zellen nehmen den Zucker im Blut nur unzureichend auf und der Blutzucker steigt. Weil der Blutzucker steigt, wird noch mehr Insulin produziert, um diesem Überschuss entgegen zu wirken. Dadurch werden auf lange Sicht die Insulin produzierenden Zellen überlastet, bis hin zu ihrer völligen Erschöpfung. Die Folge: Diabetes, Zuckerkrankheit!