Übergewicht-Special

Über 60 Prozent der Deutschen sind übergewichtig – eine Zahl die kaum zu glauben ist.

Von Übergewicht spricht man, wenn der Body-Mass-Index (BMI) höher als 25 und niedriger als 30 liegt. Ab einem BMI von 30 spricht man dann von Fettleibigkeit oder Adipositas. Der BMI berechnet sich aus dem aktuellen Gewicht dividiert durch die Körpergröße im Quadrat.

Gewürze und Kräuter in Metallschalen

Neue Lösungsansätze im Kampf gegen das Übergewicht

Neueste Ursachenforschungen zum immer größer werdenden Problem „Übergewicht und Fettleibigkeit“ deuten darauf hin, dass Dauerstress für diese Entwicklung verantwortlich gemacht werden könnte. Der Energiehaushalt des Menschen wird vom Gehirn aus geregelt. Die Störung dieser zerebralen Regelkreise wird durch permanenten Stress verursacht. Die unspezifischen Stressfaktoren des Alltags, der vielfältige psychosoziale Stress in Beruf und Privatsphäre, erzeugen laufend Stress-Reaktionen auf vermeintliche Gefahren. Dauerstress verhindert, dass unser Stresssystem nach einer Aktivierung wieder in eine stabile Ruhelage kommt. Nur wenn wir diesen Stress innerlich aktiv wieder auflösen, stellt sich ein Wohlgefühl ein und wir sind in der emotionalen Balance. Wenn sich unsere Gefühlslage aber verschlechtert, greifen wir vermehrt auf Ersatzhandlungen, wie übermäßiges Essen oder Genussmittel, zur Stressbewältigung zurück.

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Fetter Mann mit Burger und Pommes in der Hand

Werden wir immer dicker?

Übergewicht in Deutschland

In Deutschland schaffen es die meisten Erwachsenen nicht, das Körpergewicht bis ins höhere Alter im Normalbereich zu halten: 67 % der Männer und 53 % der Frauen haben Übergewicht, wobei 23 % der Männer und 24 % der Frauen sogar adipös, also fettleibig, sind. Damit bringen sieben von zehn Männern und fünf von zehn Frauen zu viel Gewicht auf die Waage. Diese Zahlen liefert der 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE). Für die Bewertung der Entwicklung von Übergewicht in Deutschland wurden Daten aus großen nationalen Studien herangezogen.

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Junge Frau schläft auf der Couch

Schlafmangel macht hungrig und dick

Natürlich ist Schlafmangel nicht der einzige Grund, warum manche zu viel essen und deshalb übergewichtig werden. Allein die Tatsache, dass jemand weniger schläft, macht noch nicht dick – allerdings essen Menschen, die nicht genügend schlafen, tendenziell mehr als sie brauchen. Wissenschaftler der Universität von Colorado in Boulder haben jedoch in einer Studie herausgefunden, dass vier bis fünf Stunden Schlaf den Körper hungriger machen als acht Stunden Schlaf. 

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Junge durchtrainierte Frau misst ihren Taillenumfang

Wer gesund abnehmen will, braucht Zeit!

Es klingt zu schön um wahr zu sein: fünf Kilo in einer Woche, 20 Kilos in einem Monat! Unzählige Diäten versprechen eine hohe Gewichtsabnahme in kurzer Zeit. Mit einer radikalen Diät ist dies sogar zu erreichen, doch das dicke Ende ist bereits in Sicht. Nachdem diese Diäten nur kurze Zeit durchzuhalten sind, ist der Jojo-Effekt vorprogrammiert, die daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden bleiben aber.

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Schwangere Frau kocht Essen

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

Die Empfehlung, in der Schwangerschaft für zwei essen zu müssen, gehört Gott sei Dank der Vergangenheit an. Untersuchungen bestätigen, dass der Energiebedarf im Verlauf der Schwangerschaft nur geringfügig ansteigt. Erst in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft kann der Energiebedarf bis zu zehn Prozent höher sein als zuvor. 

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