Studien-Special

Studien werden angeführt, um die Richtigkeit einer Aussage zu untermauern.

Doch Studie ist nicht gleich Studie. Oft sind sie nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind. Seriöse Studien sind unabhängig, reproduzierbar und schalten eine Einflussnahme durch Testperson oder Tester durch Doppelblind- und Placebo-Kontrolle weitgehend aus.

Das „egoistische“ Gehirn

Chronischer Stress könnte nicht nur für Depressionen verantwortlich sein, sondern auch für Übergewicht, besagt eine neue Theorie des Lübecker Neurologen Achim Peters. Von allen Organen im Körper verbraucht das Gehirn prozentual gesehen am meisten Energie. Das Gehirn kann jedoch nur Kohlenhydrate verstoffwechseln. Von den mit der Nahrung aufgenommenen Zuckerbausteinen (Glucose) nimmt es etwa 50 Prozent in Anspruch, in Stresssituationen sogar bis zu 90 Prozent. Reicht dies nicht aus, holt sich das Gehirn die Nahrung aus der Muskulatur und vor allem der Leber. Insofern ist es selbstsüchtig.

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Wie sinnvoll sind Süssstoffe?

Sie sind 30- bis 3000 Mal süßer als Haushaltszucker und enthalten null Kalorien. Ist das nicht die Lösung für alle vernaschten Übergewichtigen? Leider nicht, ganz im Gegenteil!
Der Lübecker Diabetologe und Hirmforscher Prof. Dr. Achim Peters hat durch die Auswertung von mehr als 10.000 Studien jetzt nachgewiesen, dass die Verwendung von Süßstoffen ganz im Gegensatz zu den Werbeaussagen dick macht, anstatt Übergewicht zu reduzieren und sogar im Verdacht steht Diabetes auszulösen.

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Können Calcium- und Vitamin D-Gaben das Bauchfett reduzieren?

Frühere Studienergebnisse haben einen Zusammenhang von Calcium und Vitamin D-Gaben und der Verringerung von Bauchfett vermuten lassen.

In der vorliegenden Studie wurde der Effekt eines mit Calcium und Vitamin D angereicherten Orangensafts auf die Gewichtsreduktion und die Abnahme des Bauchfettgewebes bei durchschnittlich 40-jährigen Übergewichtigen untersucht.

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Erhöht wenig Schlaf das Risiko übergewichtig zu werden?

In einer breit angelegten amerikanischen Studie finden sich Hinweise, dass eine Verkürzung der Schlafdauer das Auftreten von Übergewicht erhöhen kann. In klinischen Studien wurde außerdem bei einer verminderten mittleren Schlafdauer eine erhöhte Produktion der Appetit anregenden Hormone gemessen. In der hier beschriebenen Studie wurde deshalb untersucht, wie sich ein teilweiser Schlafentzug auf das Essverhalten auswirkt.

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