Hausstaubmilbe

Das Vorkommen der Hausstaubmilben hat nichts mit Unsauberkeit zu tun. Die mikroskopisch kleinen Spinnentiere sind nahezu überall in Betten, Polstermöbeln, Teppichen, Kissen oder Plüschtieren anzutreffen. Besonders wohl fühlen sie sich bei Temperaturen um 25 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von rund 70 Prozent. Man kann sich ihnen daher nur schwer entziehen.

Lediglich in Gebirgshöhen über 1200 Metern sind diese unbeliebten Untermieter nicht mehr lebensfähig. Den meisten Allergikern macht aber nicht die Milbe selbst zu schaffen sondern ihre Ausscheidungen. Ist eine Hausstaubmilbenallergie nachgewiesen, sollte bei der Wohnungseinrichtung darauf geachtet werden, dass sich möglichst wenig Hausstaub ansammeln kann.