Kranke Darmflora

Täglich muten wir unserem Verdauungstrakt mit falscher, unausgewogener und ballaststoffarmer Ernährung ein enormes Belastungsprogramm zu. Dazu kommt, dass viele unserer Lebensmittel denaturiert und mit Pestiziden und Schwermetallrückständen verseucht sind. Die spürbaren Folgen sind Verdauungsstörungen wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Sodbrennen.

In diesem Zusammenhang rückt ein bestimmter Hefepilz in den Vordergrund, der für eine Vielzahl von gesundheitlichen Störungen verantwortlich gemacht wird: Candida albicans. Durch den häufigen Genuss von schnellverfügbaren Kohlenhydraten wie Zucker, Weißmehl und Alkohol kann sich die Pilzkolonie in einer Nacht mehr als verdoppeln.

Es dauert nicht lange, bis die natürliche Darmflora den Pilz nicht mehr in Schach halten kann und von ihm überwuchert wird. Der Candida-Pilz kann sich sogar zu einem eigenständigen Allergen entwickeln. Gerade bei Neurodermitis spielt dieser Schmarotzer eine entscheidende Rolle. Darmpilzbefall kann Hautausschläge provozieren, verstärken oder nachahmen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, bei jedem Neurodermitis-Patienten den Stuhl auf Candida-Belastung zu untersuchen.