Asthma bronchiale

Als Asthma wird eine Erkrankung der Luftwege mit anfallsweiser, hochgradiger Atemnot bezeichnet. Beim Bronchialasthma neigen die Bronchien dazu, sich krampfartig zu verengen. Daneben ist auch eine entzündliche Veränderung der Bronchialschleimhaut möglich. Die Schleimhautzellen schwellen an, es wird eine große Menge Schleim produziert, wodurch das Atmen massiv erschwert wird. Husten, Auswurf und Atemnot sind die Folgen. Dabei treten vor allem Probleme beim Ausatmen auf. Die Atmung ist keuchend und wird von trockenen Pfeif- und Rasselgeräuschen begleitet.

Typisch ist auch, dass sich die Lippen durch die verminderte Sauerstoffversorgung blau verfärben. Durch die behinderte Atemarbeit wird außerdem verstärkt die Atemhilfsmuskulatur eingesetzt. Den chronischen Asthmatiker erkennt man daher bereits an seinen hochgezogenen Schultern und der Verformung des Brustkorbs durch waagrecht stehende Rippen.

Die Krankheit kann sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter einsetzen. Bei erwachsenen Asthmatikern findet man in der Anamnese häufig eine frühere Neurodermitis - die Allergie hat sich somit von der Haut auf die Lunge verlagert.