Eiweiß – der Stoff aus dem das Leben ist

Eiweiß ist der wichtigste Baustein unseres Körpers. Eiweiss setzt sich aus den unterschiedlichen Aminosäuren zusammen. Man unterscheidet 22 verschiedene Aminosäuren, wobei 8 davon essentiell sind, das heißt, sie müssen dem Körper zugeführt werden, weil er sie nicht selbst bilden kann.

Die 8 essentiellen Aminosäuren

  • Isoleucin

  • Leucin

  • Lysin

  • Methionin

  • Phenylalanin

  • Threonin

  • Tryptophan

  • Valin

Eiweiss ist in tierischen Produkten, wie Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten, aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln, wie Hülsenfrüchten, Nüssen, Vollkorn, Soja oder Pilzen enthalten. 
Oft kann der Körper jedoch die einzelnen Aminosäuren aus der Nahrung nicht oder nur zu einem Bruchteil aufnehmen, weil besonders Fleisch als Eiweissquelle oft mit großen Mengen Fett verbunden ist. Fett blockiert eine schnelle Aufnahme der wertvollen Aminosäuren aus dem Magen-Darmtrakt. 
Deshalb können Eiweissprodukte, besonders wenn sie essentielle Aminosäuren enthalten, eine sinnvolle Nahrungsergänzung sein.

Zu den wichtigsten Aminosäuren zählen:

Phenylalanin

steht für Optimismus, Kreativität und Euphorie.
Es ist der wichtigste Baustein für Hormone wie Noradrenalin (stimmt uns optimistisch), ACTH (macht uns kreativ) und Beta-Endorphin (macht uns euphorisch), das auch „körpereigenes Rauschgift“ genannt wird.

Tryptophan

ist wichtigster Baustein für das Glückshormon Serotonin. Serotonin macht nicht nur glücklich, sondern verleiht innere Ruhe, Gelassenheit und Souveränität.

Lysin, Arginin

sind die entscheidenden Bausteine für das Human Growth Hormon (HGH), das menschliche Wachstumshormon. HGH nimmt nach dem zwanzigsten Lebensjahr stetig ab und ist mit sechzig Jahren kaum mehr nachweisbar. Vermehrt gebildetes Wachstumshormon hält uns jung, dynamisch und leistungsstark. Vor der direkten Gabe von HGH wird gewarnt, denn die Nebenwirkungen sind noch nicht erforscht. Es spricht jedoch nichts dagegen, dem Körper vermehrt jene Aminosäuren zur Verfügung zu stellen, aus der der Körper selbst das Wachstumshormon bilden kann.