Spurenelemente

Chrom – für den Blutzuckerspiegel

Starke Nerven, mentale Frische, geistige und körperliche Frische – für all das wird Chrom gebraucht. Chrom reguliert den Blutzuckereinstrom in die Zellen, was besonders für Gehirn und Nerven wichtig ist, denn hier kann ausschließlich Zucker verbrannt werden.

Wer an Chrommangel leidet, ist ständig müde, unkonzentriert, verzagt, unruhig und nervös. Chrommangel macht außerdem dick, denn Chrom baut den Insulinspiegel ab und trägt damit dazu bei, dass die Fettzellen ihren Inhalt überhaupt verbrennen können. Chrom ist als auch ein heimlicher Schlankmacher.

Chrom ist vor allem in Vollkornprodukten, Samen, Nüssen, Naturreis, Pilzen und Fleisch enthalten.

Eisen – der Bruder des Sauerstoffs

Eisen ist der Trägerstoff für eines der wichtigsten Elemente auf Erden – den Sauerstoff. Eisen ist Teil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Hämoglobin bindet den Sauerstoff in der Lunge und gibt ihn in den Zellen ab. Jedes Blutkörperchen enthält rund 300 Milliarden Hämoglobin-Moleküle und jedes davon rund eine Milliarde Sauerstoffmoleküle. Ein hoher Hämoglobinspiegel garantiert die optimale Sauerstoffversorgung des Körpers bis in die letzte Gehirnzelle.

Bei Menschen, die über ständige Müdigkeit klagen, könnte ein niedriger Eisenspiegel die Ursache sein. Weitere Folgen von Eisenmangel sind Antriebslosigkeit, Libidomangel, Atembeschwerden, Hautblässe, Haarausfall und Konzentrationsmangel. Der größte Feind des Hämoglobins ist das Kohlenmonoxid, enthalten in Autoabgasen und Zigarettenrauch. Das Hämoglobin bindet Zigarettenrauch 300 Mal besser als Sauerstoff, der eigentlich transportiert werden soll. Darum nützt Rauchern auch ein hoher Hämoglobinspiegel nichts.

Gute Eisenlieferanten sind mageres Fleisch, Fisch, Eigelb, grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Nüsse, Soja und Aprikosen.

Mangan – der Einheizer

Mangan wirkt in den winzigen Brennkammern der Zelle, den Mitochondrien, in denen die Energie gewonnen wird. Fehlt das Spurenelement Mangan, sinkt die Zahl der Energieöfen. Mangan ist nicht nur für die Energiegewinnung verantwortlich, sondern auch für die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron, für die Fettverwertung und den Knorpelaufbau in den Gelenken. Auch für die Herstellung des Hautpigments Melanin und den wichtigen Nervenreizstoff Dopamin ist Mangan zwingend notwendig.

Mangan ist besonders reich enthalten in schwarzem Tee, Nüssen und Samen, in Vollkornprodukten, Naturreis, grünem Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchten.

Selen – der Schutzengel

Selen ist in unseren Böden heute kaum mehr nachweisbar. Selen ist eines der stärksten Antioxidativa, die uns zur Verfügung stehen und spielt deshalb in der Krebsvorsorge und als Anti-Aging-Mittel eine wichtige Rolle. Selen schützt auch vor Herzinfarkt. Es kann verbrauchtes Vitamin E wieder erneuern und schützt die Membran der Mitochondrien, der Energieöfen der Zelle, vor Zerstörung und hält somit die Energiegewinnung der Herzmuskelzelle aufrecht. Selen ist einer der zentralen Schutzstoffe für das Immunsystem und bindet außerdem Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber, um sie aus dem Körper auszuscheiden.

Natürliche Selenquellen sind Vollkornprodukte, Naturreis, Pilze, Spargel, Knoblauch, Käse, Eier, Fisch und Fleisch.

Zink – das innere Feuer

Zink ist entscheidend verantwortlich für den Aufbau von Körpereiweiß und damit der Muskulatur. Außerdem bildet Zink zusammen mit Eiweiß das männliche Sexualhormon Testosteron. Testosteron regelt nicht nur die männliche Potenz, sondern steht auch für inneres Feuer, Durchsetzungskraft und Entscheidungsvermögen, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Ein hoher Zinkspiegel in Verbindung mit Eiweiß sorgt nicht nur für mehr Potenz, sondern verleiht auch mehr Antrieb, hält langer konzentriert und stärkt das Immunsystem. Zink gilt als Wunderwaffe gegen Hauterkrankungen, wie Ekzeme aller Art und sorgt gleichzeitig für die gesunde Neubildung von Haaren, Finger- und Fußnägeln.

Zink findet man vor allem in Austern, Weizenkleie, Sesamsamen, Kürbiskernen, Linsen, Sojabohnen, Käse und Krabben.