Salzauflagen, Sole-Umschläge, Salzhemd, Salzsocken

Die äußerliche Anwendung von Salz kann sowohl als Wärme- oder Kälteanwendung erfolgen – richtig ist das, was Ihnen gut tut.

Die warme Salzauflage hilft bei chronischen Beschwerden, wie Muskelverspannungen, Wirbelsäulenbeschwerden oder anderen degenerativen Gelenkschmerzen.

Handelt es sich um entzündliche, akute Beschwerden, kann eine kalte Salzauflage Linderung der Beschwerden bringen.

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Salzauflagen

Anleitung zu warme Salzauflage

Erwärmen Sie ein trockenes Leinensäckchen mit Salz kurz im Backofen bei etwa 50° bis 60° Grad und legen Sie es dann etwa 20 Minuten auf die schmerzhafte Stelle.

Anleitung zu kalte Salzauflage

Legen Sie das Leinensäckchen für eine halbe Stunde ins Gefrierfach und anschließend auf die schmerzhafte Stelle.

Sole-Umschläge

Verwenden Sie bei offenen Wunden immer nur eine einprozentige Solelösung. Bei geschlossenen Weichteilverletzungen oder Gelenkbeschwerden können Sie dagegen eine Solekonzentration zwischen drei und zehn Prozent wählen. Kalte Wadenwickel mit Salzwasser entfalten bei Fieber eine stärkere Wirkung als Wadenwickel mit einfachem Wasser. Nehmen Sie ein sauberes Leinen- oder Baumwolltuch, und tauchen Sie es in eine entsprechend konzentrierte Solelösung. Winden Sie das Tuch gut aus, und legen Sie es auf die betreffende Stelle.

Salzhemd

Das Salzhemd ist eine spezielle Variante des spanischen Mantels nach Sebastian Kneipp. Es ist eine hervorragende Entgiftungsmaßnahme und aktiviert den Stoffwechsel. Darüber hinaus hat sich das Salzhemd bestens bei grippalen Infekten mit hohem Fieber anstelle eines Solebades bewährt.

Anleitung zum Salzhemd

Tauchen Sie ein sauberes Baumwollhemd in eine etwa dreiprozentige Sole – das sind 30 Gramm Salz auf einen Liter Wasser – winden Sie es gut aus, und ziehen Sie es feucht an.

Wickeln Sie sich nun in ein trockenes Frottiertuch und legen Sie sich gut zugedeckt ins Bett. Nach etwa einer halben Stunde beginnen Sie zu schwitzen.

Nach ca. 60 bis 90 Minuten ziehen Sie das Hemd aus und duschen den Schweiß ab.

Salzsocken

Die Salzsocken funktionieren in ihrer Wirkung wie das Salzhemd und haben sich besonders bei chronisch kalten Füßen und Gicht bewährt.

Anleitung zu Salzsocken

Tauchen Sie ein Paar saubere Baumwollsocken in eine etwa drei- bis fünfprozentige Solelösung – das sind 30 bis 50 Gramm Salz auf einen Liter Wasser. Winden Sie die Socken gut aus, und ziehen Sie diese an. Die Füße wickeln Sie dann in ein trockenes Handtuch ein.